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The Americans

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Die meiner Meinung nach beste neue Serie, die der vergangene Herbst hervor brachte, ist zweifelsohne The Americans.

The Americans

Die Serie spielt in den 80ern und handelt von zwei russischen Spionen, die als Ehepaar mit zwei Kindern in den Suburbs von Washington D.C. leben und einen FBI Agenten, der in der Terrorabwehr arbeitet, zum Nachbarn haben.

Auch wenn es sich hier vordergründig um eine Spionagegeschichte handelt, die wirklich spannend erzählt wird, ist The Americans für mich in erster Linie ein Drama um ein Ehepaar in außergewöhnlichen Umständen. Was als Zweckgemeinschaft und Cover-Story zweier KGB-Agenten beginnt, entwickelte sich in den ~15 Jahren, die sie in Amerika leben, zu eheähnlichen Zuständen, gemeinsamen Kindern, gegenseitigem Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Beschützerinstinkt und so tatsächlich zu so etwas wie Liebe.

Diese Liebe kollidiert regelmäßig mit der Verantwortung gegenüber dem Mutterland und erzeugt so ein saftiges Drama voll Spannung, Verkleidungen, Verrat, Katz und Maus Spiel und Margo Martindale, die uns schon als Mags Bennett in Justified über den Weg gelaufen ist und auch hier fulminant aufspielt.

The Americans hätte — gerade als Network Drama — in eine Menge Fettnäpfchen treten können und einige Male auch voll gegen die Wand fahren können, vermeidet aber das meiste sehr elegant und konnte mich so sehr positiv überraschen. Die Ängste, die man nach den ersten zwei oder drei Episoden haben könnte, werden nicht erfüllt und müsste ich meckern, so würde ich mich darüber beschweren, wie oft und schnell sich der Beziehungsstatus des russischen Ehepaares ändert.
Das ist aber alles gar nicht schlimm, sonder im Gegenteil ganz famos und eine unbedingte Empfehlung.

★★★★✩

Trailer

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