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Orphan Black

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Mystery ist schön, Mystery ist gut, Mystery ist schwer gut zu machen.

Die meisten Mystery-Serien bekommen es nicht hin eine adäquate Balance zwischen einer ordentlichen Storyentwicklung (und die der Figuren) und der Aufklärung des Mysteriums in einem ertragbaren Tempo herzustellen und nerven so mehr, als dass sie unterhalten.

Orphan Black hingegen startet mit hohem Tempo und einer unterhaltsamen Hauptdarstellerin.

Orphan Black

*(Der Text bleibt spoilerfrei)*

Plot

Der Punk Sarah Manning (Tatiana Maslany) hat Probleme mit ihrem Ex, Kontostand und jungen Töchterchen und plant sich, mit ihrem Besten Freund und Tochter abzusetzen. Eines Abends wird sie Zeugin, wie sich eine Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, vor einen Zug wirft und verstirbt. Sarah ergreift die Chance, nimmt die Handtasche der Selbstmörderin an sich und nimmt ihre Identität an. Nur werden damit ihre Probleme nur noch viel großer…

Kritik

Die kanadisch-amerikanische Koproduktion ist hübsch anzusehen und zu Beginn wirklich spannend. Den Ritt der Protagonistin, wie sie sich immer tiefer in Problemen verstrickt und in ein — auf den ersten Blick — interessantes Mysterium stolpert, ist zuerst spannend und einnehmend, aber nach Episode 4 muss ich die Serie wohl aufgeben. Die Novität nutzt sich schnell ab und wirklich interessieren tut mich die zu Grunde liegende Geschichte auch nicht.

Schauspiel ist mittel, Optik ist fein, pacing ist gut.

Sollte man sich selber anschauen, denn man kann bestimmt gefallen daran finden, wenn einem das Genre gut gefällt.

★★✩✩✩

Trailer

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