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Defiance

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Sind wir nicht alle auf der Suche nach guten Science Fiction Serien? Es gibt da einfach zu wenige und ich werde nicht müde immer und immer wieder die neuen Versuche anzutesten und ihnen auch einiges an Zeit zu geben.

Ich versuchte es mit Falling Skies, ich versuchte es mit Continuum, mit Revolution und am längsten mit Fringe. Das einzige was halbwegs taugte war Fringe und neben der tollen Miniserie The Lost Room war Battlestar Galactica die letzte wirklich gute Science Fiction Serie. Lang lang ist’s her.

Die neue Serie, mit der es der amerikanische Sender SyFy mit allen Mitteln versucht ins alte Rampenlicht zurück zu kommen ist Defiance

Defiance-Banner

Plot

Die Serie spielt in der nahen Zukunft, nachdem Aliens zur Erde kamen, um sie zu terraformen, weil sie dachten, die Erde sei unbewohnbar. Ein paar von den Aliens wurden dagelassen und die Erde, wie wir sie kennen ist im Wesentlichen im Arsch. Die ganze Erde? Nein!

In einem kleinen Städtchen, das früher mal St. Louis war — jetzt Defiance — haben sich verschiedene Rassen unter Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz) organisiert und leben so vor sich hin.

ENTER BADASS JOSHUA NOLAN (Grant Bowler)

Joshua will mit seinem Töchterchen zur urbanen Legende “Paradise Antarctica” als sie durch [insert random plot contrivance here] ihr Hab und Gut und fahrbaren Untersatz verlieren und so in Defiance stranden. Dort wird er zum Lawkeeper befördert und löst 08/15 cases of the week.

Kritik

In Defiance werden leider nur alle bekannten Genretropes auf unoriginelle Art und Weise recycelt. Das Setup könnte generischer nicht sein und könnte aus jedem unterdurchschnittlichen Rollenspiel entlehnt sein. Ein wenig bei Deadwood und Firefly abgeschaut und — tadaa — haben wir unser SciFi-Generikum.

Julie Benz konnte ich schon in Dexter nicht ausstehen und hier ist sie noch viel schlechter. Das Schauspiel ist hölzern ohne Ende, die Charaktere eindimensionale Abziehbildchen, die wöchentlichen Problemchen langweilig und der Romeo und Julia Subplot ist einfach lächerlich.

Rundum gibt es hier nichts zu sehen. Der Serie fehlen sogar sie coolen Momente oder wenigstens eine Figur, die irgendwie charmant ist.

Drei Stunden waren jedenfalls mehr als genug für mich. Weiter werde ich nicht reinschauen.

Ach ja. Ich Vergaß. Defiance ist ja eine Multi-Media Sci-Fi Extravaganza bestehend aus Fernsehserie und Computerspiel. Ein noch viel größeres nein danke.

★★✩✩✩

Trailer

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