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Wissenschaftliche Recherche in Der Moderne

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Wer regelmäßig mit Texten arbeitet, diese als Referenz benutzt und später darauf zurückgreifen will, ist oft frustriert ob der Organisation derer. Nun sind wir mittlerweile dort angekommen, wo fast alles digital verfügbar und so gut durchsuchbar und archivierbar ist. Man kann pdfs highlighten, Notizen erstellen usw. Nur stellt sich die Frage, wie man das konsequent tut und später darauf zurückgreifen kann.

In der aktuellen Episode des Generational Podcasts ist ein Professor für Neurobiologie zu Gast und berichtet von seinem — meiner Meinung nach — sehr perfekten Workflow für wissenschaftliche Recherche.

Walton Jones beschreibt, wie er

  • seine Paper in Papers organisiert und automatisch mit Metadaten befüllen lässt
  • mit verschiedenen Programmen Textabschnitte verschieden einfärbt und warum
  • diese Highlights mit Notizen versieht
  • all das über verschiedene Geräte in Sync hält (iPad –> Mac)
  • diese Notizen automatisiert in die Desktop Wiki-Software VoodooPad mit Links zu den Originalartikeln (und den speziellen Textpassagen) exportiert

und so seine komplette Arbeit an einem Ort vereint, immer im Zugriff und vor allem durchsuchbar hat. Sehr beeindruckend.

Das alles geht nach etwas Vorgeplänkel etwa bei Minute 24 los und ist für jemanden wie mich, der Automatisierung mag und eine Menge Zeug liest, was später referenziert werden will, eine ziemliche Inspiration.

Selbstverständlich hat Wissenschaftler und Automationsguru Dr. Drang bei sich im Blog auch noch seinen Senf dazu gegeben und seinen Workflow zum Besten gegeben und hat eine sehr fruchtbare Diskussion in seinen Kommentaren.

Der Podcast Gast Walton Jones beschreibt seinen Workflow auch detailliert (zum nachbauen) in seinem Blog.

Good Stuff.

70Decibels – Generational – 009 – Research Materials and Tools With Walton Jones

An academic notetaking workflow

Notes on notes – All this

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