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Seeking a Friend for the End of the World

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Den Steve Carell kann ich in ernst ja echt gut leiden und die Keira Knightley finde ich eher so mittel. Macht aber nichts, ich hörte durchaus positives und hatte noch die Gelegenheit diesen Film in einem kleineren Kino zu sehen.

Seeking a Friend 500

Plot

Es ist etwa 2020 und die Welt geht in drei Wochen unter. Die letzte Hoffnung der Menscheit — den Asteroiden per Astromission zu zerstören oder so — schlägt fehl und alle drehen in den verschiedensten Varianten durch. Die einen verzweifeln und sind tief depressiv und die anderen versuchen in den letzten verbleibenden Tagen in ihrem Leben verpasstes nachzuholen.

In der Mitte dieses ganzen Durcheinanders sitzt Dodge Petersen (Steve Carell), der von seiner Frau verlassen wurde, keine Familie hat und nicht so recht weiß, wohin mit sich. Ihm ist nicht nach wildem feiern, Drogen nehmen oder wilden Sex haben, sondern sucht einen Freund, mit dem er die letzten Tage in Ruhe verbringen kann.

Sein Weg kreuzt sich mit dem seiner Nachbarin Penny (Keira Knightley), die auch niemanden mehr hat und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg, um ein paar letzte persönlich wichtige Taten zu vollbringen.

Kritik

Die eingefangene Endzeitstimmung ist zwar teilweise überdreht aber doch plausibel und in sich sehr stimmig und schafft damit ein tolles Setting für eine kleine, sehr persönliche Geschichte um Freundschaft, Familie, verflossene und aufkeimende Liebe und verpasste und zweite Chancen. Das Duo um Carell und Knightley wirkt in der Geschichte, mit all den Verrücktheiten, die um sie herum passieren, wie ein Ruhepol, der vor allem einen sehr nachdenklich spielenden Steve Carell in seinem Zentrum hat.

Seeking a Friend for the End of the World ist ein sehr erfrischender kleiner Film mit tollen Nebenschauplätzen und einer bewegenden Geschichte, die den Weltuntergang mal etwas anders erzählt.

★★★✩✩

Trailer

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