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The Avengers

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Endlich ist er da. Der feuchte Traum eines jeden Comicnerds, auf den wir alle seit Jahren hin fiebern.

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Plot

Also. S.H.I.E.L.D. hat den Cosmic Cube und versucht diesen als unbegrenzte Energiequelle zu nutzen, Loki, Thors Bruder, benutzt diesen als Portal zur Erde, stielt ihn und startet seinen Plot, um die Erde zu unterjochen. Also trommelt Nick Fury Tony Stark, Thor, Hawkeye, Natasha Romanoff, Bruce Banner und Steve Rogers zusammen, um die Erde zu verteidigen. So weit so einfach.

Avengers Then and now

Kritik

Das schöne an Superheldengeschichten ist die unkomplizierte Geschichte vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Da gibt es irgendeinen McGuffin hinter dem beide Parteien her sind, der die Power von der einen auf die andere Seite schwenken kann. Um eine solch einfache Geschichte interessant zu machen, muss die Action gut initiiert sein und vor allem müssen die Charaktere tolle Dialoge und eine gut funktionierende Chemie untereinander haben.

Hier kommt Joss Whedon ins Spiel. Wenn Whedon für etwas bekannt ist, sind es die Dialoge und seine Gabe fantastische Figuren zu schaffen. Und was tut der werte Herr hier? Er liefert genau das zu 100% ab.

Es beginnt mit der obligatorischen Zusammenstellung des Teams, bei der die oben genannten Helden aus den verschiedensten Situationen abgezogen werden und in den wenigen Minuten schon besser herausgearbeitet werden, als in ihren eigenen Filmen.
Es folgt die beste Sequenz des Filmes, die in deren Basis stattfindet, in der sie erstmals miteinander interagieren. Alle gezeigten Paarungen funktionieren perfekt, haben witzige und abwechslungsreiche Dialoge und können sich herrlich auf die Nerven gehen. Genau hier passiert der wichtigste Teil des Filmes, der ihn am Ende zu dem guten Film macht, der er ist.

Whedon schafft es den Kern von jedem der Helden auf die richtige Weise zu treffen. Captain America ist nicht der Mächtigste aus der Truppe, aber deren moralischer Kompass und Anführer, der Aufgaben verteilt, Tony Stark ist der hyperintelligente Draufgänger, der immer das letzte Wort hat, Bruce Banner ist der innerlich zerrissene Wissenschaftler, der mittlerweile mitbekommen hat, dass man ihn nicht umbringen kann und nur den richtigen Job sucht, um seine unglaubliche Power zu kanalisieren und für etwas gutes zu nutzen, Romanoff die perfekte Informationsbeschafferin, die mit ihrer Zerbrechlichkeit spielt und zuletzt Thor, der ungeheuer charismatisch ist und sehr damit zu kämpfen hat, dass er als Gott nicht der Mächtigste der Gruppe ist.

Joss Whedon und The Avengers haben es tatsächlich geschafft, Hulk zu meinem liebsten Superhelden zu machen. Der trockene Humor, die gut choreografierte Action, die fantastischen Dialoge und Schlagabtäusche und ein wirklich guter Bösewicht haben mich am Ende sehr positiv überrascht. Ich habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass sich Joss whedon mal mit einem riesigen Budget und einer Property, die ihm liegt, so richtig austoben kann.

Abgesehen von der 3D-Projektion, die eher stört, als dass sie dem Film irgendetwas hinzufügt (ich würde tatsächlich davon abraten den Film in 3D zu sehen, soweit man die Möglichkeit hat) ist The Avengers ein voller Erfolg und meiner Meinung nach die beste Version dieses Filmes, die man sich hätte wünschen können, denn das, was der Film will, tut er nahezu in Perfektion.

★★★★✩

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