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Media Monday #41

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Mein zweiter Media Monday mit einer hübschen Auswahl an Fragen.

Media Monday 41

  1. Der beste Film mit Sam Neill ist für mich “The Hunt for Red October”, weil dieser Film, genauso wie Sam Neill, ein prägender filmischer Bestandteil meiner Kindheit ist.

  2. Peter und Bobby Farrelly haben mit “There’s Something About Mary” ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil das die mit Abstand beste und vor allem zeitloseste Comedy aus deren Schaffen ist, die zum festen popkulturellen Bestandteil einer ganzen Generation geworden ist.

  3. Der beste Film mit Zooey Deschanel ist für mich mit großem Abstand “(500) Days of Summer”. In dieser wundervollen RomCom werden Genregrenzen durchbrochen, eine tolle Geschichte erzählt, die mit Sicherheit viele Beziehungen informiert und brilliante Dialoge zwischen einem sehr harmonisch agierenden Duo aus Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel umhergefeuert. Das Ganze gepaart mit einem unauffällig guten unterstützenden Cast und grandiosem Soundtrack macht diesen Film zu einem Riesenspaß, der sich lohnt mehrfach zu sehen.

  4. Der Schotte Peter Capaldi ist für mich ganz klar Kult – auch wenn diese Meinung kaum jemand teilt. Das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass er hierzulande einfach nicht besonders bekannt ist, aber seine Rollen als cholerischer director of communications Malcolm Tucker in “The Thick of It” und “In the Loop” sind so urkomisch und unkonventionell, dass ich den Film sicherlich über 50 mal und die Serie bereits zweimal schaute. In the Loop hat für mich den Thron der besten Komödie der letzten zehn Jahre neu besetzt. Zuletzt überraschte mich Peter Capaldi in den ersten beiden Staffeln der britischen Version von “Skins”.

  5. Das französische Kino hat mich auch schonmal mehr interessiert. Sicherlich kommen hier und da ein paar gute Thriller daher und Luc Besson ist immer für gut choreografierte Action gut, aber besonders aktiv beobachte ich den französischen Output nicht. Früher war das sicherlich mal anders, so liegen mir doch viele französische Filme sehr am Herzen, das ließ in den letzten Jahren aber doch stark nach. Ich habe aber auch noch einige Klassiker von dort nachzuholen und weiß, dass ich noch viel gutes zu sehen bekommen werde.

  6. Ist das Hauptaugenmerk des Filmes visuelles Spektakel, ist dieser Film für mich völlig ohne Belang. Ich verstehe den Sinn von Filmen nicht, die hunderte von Millionen von Dollars verbrennen, um ihren Film in 3D in die Kinos zu bringen, bevor sie nicht ein ordentliches Script haben. Zuallererst möchte ich mir eine gut erzählte Geschichte ansehen, der Rest ist Mittel zum Zweck. Deshalb kann ich mit diesen ganzen Sommerblockbustern und den meisten Actionfilmen nichts anfangen.

  7. Mein zuletzt gesehener Film war Suspiria von 1977 und der war interessant, aber überhaupt nicht mein Fall, weil ich mit Horror nicht viel anfangen kann. Objektiv betrachtet war der Film hervorragend und eine beeindruckende Regiearbeit, die mich am Ende nur leider sehr emotionslos zurück ließ. Freunde des Genres, die vor allem ihren Horizont erweitern wollen, sollten Suspiria sicherlich gesehen haben.
    Wer sich hierzu den Mund wässrig lesen möchte, kann dies in dieser hervorragenden Kritik tun. Ich würde dem Film keineswegs gerecht werden.

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