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Ferris Bueller / Yojimbo / Kiki #50in50

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Ferris Buellers Day Off

Zu Ferris Bueller muss man ja nicht viel sagen, nur dass ich mich frage, wo dieser Film mein ganzes Leben über geblieben ist. Warum haben meine Eltern mich nicht jedes Mal, wenn ich krank war vor diesen Film gesetzt? So ein toller Streifen.

★★★★✩

Yojimbo

Mein erster Akira Kurosawa war gleich ein sehr guter. Ich habe eigentlich ziemliche Schwierigkeiten Filme aus den 60ern oder früher zu sehen. Ist wohl Gewöhnungssache, aber Yojimbo wusste von Anfang an zu begeistern.
Yojimbo bringt die Geschichte um einen Badass, der zwei Gangs, die eine Stadt belagern, gegeneinander ausspielt, undglaublich reduziert und auf sehr kleiner Bühne auf die Leinwand, dass es fast genauso gut ein Theaterstück hätte sein können.

Das machte jedenfalls Lust auf mehr, vor allem wenn man bedenkt, dass dieser und andere seiner Stoffe Vorlagen für weitere große Filme waren.

★★★★✩

Kikis Delivery Service

Von Hayao Miyazaki habe ich bisher nur Prinzessin Mononoke gesehen und war nicht besonders begeistert. Er war in Ordnung, aber nicht wirklich meins. Nun hörte ich letztens eine Menge positives über Kikis Delivery Service und dachte, ich versuchs nochmal mit Miyazaki.

Kiki ist eine 13 jährige Hexe — mit Besen und Kater und so — und muss, so wie es sich in diesem Alter gehört auf den Weg in eine große Stadt machen, dort für ein Jahr lang leben und lernen, wie man eine richtige Hexe wird.

In der Stadt angekommen stößt sie auf Ablehnung und Menschen, die sie, ob ihres jungen Alters, nicht ernst nehmen. Sie findet keine Bleibe und muss sich überlegen, wo sie unterkommt. Da das einzige, was sie kann umherfliegen ist, entscheidet sie sich einen Lieferservice aufzumachen und so ihr Auskommen zu verdienen.

Es geht um Freundschaft, Selbständigkeit und Selbstfindung und all das in einem wirklich süßen Kinderfilm.

Ich mochte an diesem Film besonders, dass hier nicht wie in den ganzen Disneyfilmen das Bild vermittelt wird, dass die Mädchen unbedingt süße kleine Prinzessinnen sein müssen und alles dafür tun, dass ihnen die Kerle nachsteigen. Nein. Hier ist Kiki ihre eigene Cheffin, hat ein freches Mundwerk und weiß, was sie will. Das ist wirklich sehr erfrischend und unbedingt dafür geeignet der eigenen Tochter zu zeigen, wenn sie im Disneyalter ist, denn Kiki ist ein weit besseres Vorbild, als Arielle oder wie sie alle heißen. Unbedingt mehr davon.

★★★✩✩

Als Nächstes steht dann Rushmore auf dem Programm.

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