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Weitere Filmkategorien Des Jahres 2011

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Neben den bekannten Kategorien, wie beste und schlechteste Filme des Jahres gibt es meiner Meinung noch ein paar weitere interessante Schubladen, in die man einige Filme einsortieren kann.

Größte Enttäuschung

Comic Verfilmungen – abgesehen von Thor war hier einer schlechter als der andere. Captain America und Iron Man II waren langweilig, Green Lantern unverständlich und viel zu bloated und X-Men First Class zu lang und doch zu kurz. Wenn man bedenkt, dass dieser große Haufen Scheiße zu The Avengers kulminieren soll, komme ich kaum umhin zu denken, dass das nicht ein riesiger Haufen Scheiße wird. Auch wenn olle Whedon das Zepter in der Hand hat. Ich habe etwas Angst.

Ides of March – Ein politischer Film mit unglaublicher Besetzung ist leider nur eine langweilige, viel zu lange Folge The West Wing geworden und konnte leider nur enttäuschen.

The Greatest Movie Ever Made – Spurloch’s Doku über Product Placement in Film und Fernsehen ist alles andere als clever, reitet über die gesamte Spielzeit auf den gleichen zwei Punkten herum und ist dabei überhaupt nicht effektiv. Seichte Unterhaltung. Nicht mehr. Nicht weniger.

Super 8 – Eigentlich die perfekte Truppe, um einen erfolgreichen Familienfilm zu drehen, scheitert an einer überladenen Geschichte und oberflächlichen erwachsenen Figuren. Die Gruppe der Kinder reist den Film etwas heraus, kann den mittelmäßigen Film aber nicht tragen.

Den Hype nicht verstanden

Source Code – Die SciFi-Version von Groundhog Day scheitert an miesen Dialogen und einem löchrigen Script. Dass dieser Film auf vielen Top10 Listen erschienen ist, ist eine Farce.

Bridesmaids – The Hangover mit Frauen macht nichts neues und das ausgelutschte macht es schlecht. Überhaupt nicht mein Humor, nicht einmal auch nur geschmunzelt muss ich feststellen, dass Amerika selten bis gar nicht in der Lage ist, mich mit ihren Comedies zum Lachen zu bringen.

Contagion – An sich ein netter Film. Für mich nur zu unaufgeregt und zu viele nicht erfolgreiche Storylines, die entweder zu nichts führen, oder einfach in diesem Film nichts zu suchen haben.

Positive Überraschung

Thor – Die kleine Bühne, auf der dieser Film stattfindet funktionierte für mich sehr gut. Von Thor habe ich zu Beginn des Jahres am wenigsten erwartet, aber die nach Tony Stark charmanteste Comicfigur des Marvel-Film-Franchises machte diesen Film wirklich sehenswert für mich.

Crazy Stupid Love – Der zweitbeste Gosling-Streifen dieses Jahr wusste durch einen unkonventionellen Spin auf einer konventionellen Geschichte zu überzeugen. Erstmalig mochte ich Steve Carell, der hier ohne Grimassen echte Emotionen zeigt und wie die Geschichte am Ende zu einem hübschen rosa Schleifchen zusammengeknotet wird, mochte ich sehr.

Limitless – Lahmer, nichtssagender Film dachte ich anfangs. Mit Nichten. Eine sehr gute Performance von Bradley Cooper und ein cleverer Plot hoben diesen Streifen weit über ein B-Movie hinaus.

Moneyball – Obwohl ich weder besonders viel von Baseball verstehe, noch mich für diesen Sport interessiere, konnte Moneyball fesseln. Nicht zuletzt, weil Jonah Hill erstmalig eine Performance hinlegt, die mich nicht dazu zwang abzuschalten. Spannend, clever und den Zuschauer nicht für allzu dumm zu halten, machten diesen Film wirklich überraschend gut.

Der größte Haufen Scheiße

Transformers – Was soll man dazu sagen? Upskirt-shots, Sexismus, rassistisch Stereotype, eine unverständliche Story und nicht nachvollziehbare Action, machen auch die dritte Inkarnation dieses Franchises furchtbar schlecht.

Beste Filme aus langweiligem Genre

Mission Impossible: Ghost Protocol – Action ist so ziemlich das langweiligste Genre für mich, aber dieser selbstironische take auf Spy-Action mit einem subtilen Zwinkern in die Kamera bereitete einfach einen Haufen Spaß.

Fast Five – Eine solide Heist-Story verpackt in saugut choreographierte Action machen dieses Franchise erstmalig seit Jahren wieder sehenswert. Nicht zuletzt wegen The Rock.

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