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Happy Endings Ist Das Bessere New Girl

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New Girl ist ja eine echt nette Serie. Zooey Deschanel zieht ihr Ding durch und liefert genau das, was man aus den Filmen mit ihr kennt und im Zweifel mag. Aber die Serie hat auch ihre Probleme, von denen sie ein Paar schon in den Griff bekommen haben. Nach den ersten Episoden las ich irgendwo, dass Jess wohl die erste suchmaschinenoptimierte Serienfigur ist, wenn man sich ihre Vorlieben ansieht und das stimmte auch soweit. Aber das haben die Autoren angenehm runtergeschrieben. Leider sind ihre Mitbewohner immer noch dämliche Stereotypen, von denen einer jetzt ihr Loveinterest sein soll. Das muss doch nicht sein. Können die nicht erstmal ein paar Charaktere entwickeln? Dann würde sich diese ganze Serie nicht so zusammengewürfelt anfühlen. Sicher brauchen viele Comedies eine gewisse Zeit, um ihren Ton zu finden (man erinnere sich beispielsweise an die erste Staffel Parks and Recreation), aber ich sehe nicht einmal eine Verbesserung von Folge zu Folge.

★★★✩✩

Das ist aber alles nicht so schlimm, denn wir haben ja eine Serie, die Gleiches versucht, aber alles besser macht. Happy Endings ist auch eine Apartment-Comedy mit einer Handvoll Freunden, die aber im Gegensatz zu New Girl fantastische Chemie miteinander haben und mich in jeder Folge zum Lachen bringen.

★★★★✩

Eine weitere Alternative ist Whitney, die im Studio vor einem Live-Publikum filmen, deswegen auch mal eine etwas roughe Szene lassen wie sie ist, weil die Zuschauerreaktion besser war. Das macht die Serie sehr charmant. Hier merkt man auch, wie sehr sich die Serie im Laufe der ersten Folgen verbessert, die Chemie der Darsteller und die Dialoge besser werden.
Macht Spass, ist mitten in der ersten Staffel und lohnt sich sehr.

★★★✩✩

Man muss also nicht New Girl schauen, nur weil man auf diesen Typ Comedy steht.

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