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Die Ersten Piloten Der Fall-Season 2011

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Der Herbst steht vor der Tür und damit auch die schöne Zeit des Serienjahres. Natürlich gibt es auch einen ganzen Sack voll neuer Serien und ein paar Piloten habe ich mir mal angesehen.

2 Broke Girls

2 Broke Girls Titlecard

Ganz einfaches Setup: Die vorlaute Max (Kat Dennings) arbeitet zwei Jobs, den einen als Babysitter bei einer Upper-Class-Familie, den anderen in einem heruntergekommenen Diner in Brooklyn, hat kaum Geld, aber immer einen positiven Blick auf ihr Leben.
Eines Tages wird eine neue Bedienung, die versnobte Caroline (Beth Behrs) aus reichem Elternhause stammend, im Diner eingestellt. Carolines Vater und damit auch sie, haben ihr ganzes Geld verloren und muss sich nun selber versorgen. Die beiden lernen sich nach anfänglichen Reibereien zu schätzen, ziehen zusammen und schmieden einen Plan, wie sie gemeinsam aus der Misere rauskommen.

Die Serie ist ziemlich low-budget und hat ein wirklich simples Konzept, was ich mag. Das Wichtigste, die Chemie zwischen den beiden Protagonisten, stimmt und ich finde, die Serie hat Potential.

★★★✩✩

New Girl

New Girl Promo Logo

Ähnlich einfaches Konzept: Jessica (Zooey Deschanel) erwischt ihren Freund beim Querschänden und sucht sich eine neue Bleibe in einer Männer-WG. Jessica, geplagt von Liebeskummer, hat Dirty Dancing in Dauerrotation laufen, singt in jeder, noch so dämlichen Situation und hat einfach ne Meise. Nach einigem hin und her, können die drei ihr Herz für Jessica erwärmen und nehmen sie in ihren Kreis auf.

Die drei Jungs sind recht stereotyp für eine Sitcom, aber dafür ganz gut geschrieben. Wenn die Autoren einfallsreich bleiben und die Figuren interessant entwickeln könnte das eine ganz nette erste Staffel werden. Und am Ende des Tages ist das halt die Zooey Deschanel Show. Wer sie mag, wird New Girl mögen. Ist alles sehr bunt, voller hübscher Menschen und total over the top. Ich bleib dran.

Happy Endings ist das bessere New Girl – hirnrekorder

★★★✩✩

The Playboy Club

Playboy Club

The Playboy Club spielt im 1963er Chicago und hat den Fokus auf den Bunnies im ersten Playboy Club.
Das neue Bunny Maureen (Laura Benanti) wird vom Mob Boss Bruno Bianchi fast vergewaltigt, der aufstrebende Anwalt Nick Dalton (Eddie Cibrian) kommt ihr zur Hilfe und töten ihn in Notwehr. Gemeinsam lassen sie die Leiche verschwinden und müssen nun auf der Hut vorm Mob sein, der nach ihrem Boss und den potentiellen Tätern sucht.
Andere Nebenstorylines drehen sich um Brenda, die das erste Afroamerikanische Playmate werden will und Alice, die eigentlich Lesbe ist, eine Scheinehe führt und Geld aus dem Club zur Seite schafft.

Die Serie könnte was werden. Es passiert zwar gerade eine Menge auf einmal und man sieht noch nicht, wie die einzelnen Storylines zusammenpassen, aber auch The Playboy Club hat überraschenderweise Potential. Die Serie will zwar etwas zu sehr wie Mad Men sein, aber das ist nichts schlechtes. Mal sehen.

★★★✩✩

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