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Top 10 Drama Episoden Von 2010

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Es ist wieder die Zeit, in der man das zurückliegende Jahre Revue passieren lässt. Nun schaffen es nicht besonders viele Serien konsistent gut zu sein, so haben doch viele Serien herausstechende Episoden. Daher macht es meiner Meinung nach Sinn eben nicht nur die besten Serien zu küren, sondern auch einzelne Episoden. Denn auch die können Spass auf mehr machen.

Meine Serienliste teile ich nach Drama und Comedy und führe jede Serie nur einmal auf um eine gewisse Diversifizierung zu erreichen. Niemand will in einer Liste drei Mad Men und Breaking Bad Episoden haben. Also los.

  1. Mad Men - The Suitcase Es gibt verdammt wenige zweigeschlechtliche Beziehungen, die ohne jegliche (echte) sexuelle Spannung auskommen. Eine davon ist zwischen Don Draper und Peggy Olson.Über die letzten Jahre ist diese Beziehung langsam gewachsen. Beide wissen über einander so viel wie sonst keiner und wenn man darüber nachdenkt steuerten die letzten vier Staffeln auf genau diese Folge zu. ‘The Suitcase’ ist fast eine Bottle Episode, die nur aus Don und Peggy besteht. Sie lachen zusammen, weinen zusammen, trinken zusammen und schlafen zusammen in einer der besten Folgen der ganzen Serie. Mad Men - Season 1-3
  2. Friday Night Lights - The Son Die emotionale Folge von Matt, der seinen Vater zu Grabe trägt. Kompromisslos, ernst,  herzergreifend und sooo traurig. Habe die Folge dreimal hintereinander geschaut und musste jedes mal heulen. (Das schafft die aktuelle 5. Staffel nicht)
  3. Breaking Bad - Fly Da fehlt dieser genialen Serie das Geld und man entschließt sich eben dieses durch eine kleine Folge zu sparen.  Dazu holen sie sich Rian Johnson (Brick, Brothers Bloom) und der baut mal eben eine Bottle Episode, in der Brian Cranston und Aaron Paul eine Fliege in deren Labor jagen. Nicht viel mehr und nicht weniger. Breaking Bad - Season 2 Brick Brothers Bloom
  4. Boardwalk Empire - Nights in Ballygran Das war die Episode, wo ich wusste, dass Boardwalk Empire eine wirklich gute Serie ist und bleibt. Die unterschiedlichen Handlungsstränge fangen an ineinander zu greifen, Margaret spielt zum ersten mal ihre Machtposition aus und die Chicago Storyline nimmt ein spannendes und Brutales Ende.
  5. Lost - The End (Finale) Man mag von der letzten Staffel Lost halten was man will. Ich fand gerade die ersten sechs Folgen zu wenig zielgerichtet und damit eine ziemliche Zeitverschwendung. Meiner Meinung nach hätte man in den verbleibenden Episoden weit interessante Geschichten erzählen können, sogar müssen. Das Finale aber war ein TV Event, wie es im Buche steht. Es war emotional, actiongeladen und dramatisch. Und vor allem hat es der Serie einen würdigen Abschluss verpasst. Zwei Stunden grandioses Fernsehen. Lost - Die komplette Serie
  6. Tremé - Do You Know What It Means (Pilot) Mit ‘The Wire’ hat David Simon meine absolute Lieblingsserie geschrieben und mich auch mit ‘Generation Kill’ begeistern können. Selbstverständlich war ich auf seinen nächsten Geniestreich gespannt, der mit ‘Tremé’ dann auch kam. Der Pilot schafft es auf grandiose Weise uns mitten in das post-Kathrina New Orleans zu werfen, uns mit der lokalen Kultur, deren Musik und Essen, und den Menschen die dort leben vertraut zu machen, ohne und wie ein Tourist zu fühlen. Locker der beste Pilot des Jahres. The Wire: Complete Series Generation Kill
  7. The Walking Dead - Days Gone By (Pilot) Ein weiterer wirklich guter Pilot, zu einer ansonsten leider durchschnittlichen Serie. Frank Darabont adaptiert das hervorragende Indie-Comic von Robert Kirkman und schafft es den Ton des Comics tatsächlich zu treffen. Machte Lust auf mehr, nur wurde uns dieses ‘mehr’ im weiteren Verlauf der ersten Staffel nicht gegeben. Ich hoffe auf die zweite. Mit allen anderen zusammen. The Walking Dead, Book 1
  8. Terriers - Hail Mary (Finale) Terriers, die Serie, die niemand sah, spielte sich langsam in mein Herz, wurde immer sicherer in dem was sie wollte und überzeugte vor allem durch die Dynamik der beiden Hauptfiguren. Das Finale knotet alle losen Enden zusammen und ist sowohl Staffel- als auch Serienfinale.
  9. Fringe - White Tulip ‘White Tulip’ stach in diesem Jahr für mich besonders heraus, obwohl die Folge aus der etwas schwächeren 2. Staffel stammt. Die dritte, aktuell laufende ist insgesamt besser und hat mit ‘Peter’ auch einige sehr gute Folgen, aber die Science Fiction Homage an Lola Rennt verbindet extrem gut die ‘one case per week’ Formel mit grandiosem Schauspiel von John Noble. Fringe - Season 2
  10. Dollhouse - Getting Closer Ich wünschte, Joss Whedon hätte mehr Zeit gehabt. Nachdem die erste Staffel ‘Dollhouse’ ausgestrahlt wurde, bekam Whedon weitere 13 Folgen und minimales Budget Zeit, um seine Geschichte zu Ende zu erzählen. Wo die erste Staffel noch etwas lahmte, man glaubte es mangle Joss Whedon an zündenden Ideen, was viele an dem prozeduralen Charakter der Serie fest machten, zog die zweite Staffel so extrem vom Tempo an, dass man kaum hinterher kam. Whedon erzählte nur noch seine große Hintergrundgeschichte und verbriet teilweise in einer Folge Stoff, mit der er locker eine ganze Staffel hätte füllen können. Man sieht an dieser Staffel, dass man für gute Science-Fiction-Ideen nicht viel Geld braucht, um sie auf den Schirm zu bringen. ‘Getting Closer’ ist die Folge, die das Setup für das große Finale liefert. Mit Summer Glau in einer Gastrolle und einstigen Gegenspielern, die sich gegen den Feind zusammen schließen, die wohl beste Folge der ganzen Serie. Dollhouse - Season 2

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