<

hirnrekorder

film - fernsehen - musik - zeug

Dropbox

| Comments

Dropbox ist ein wirklich toller Dienst. Falls jemand noch nicht genau weiß, wie das funktioniert eine kurze Zusammenfassung. Bei Anmeldung und Installation bekommt man 2GB freien Speicherplatz, der sowohl über das Webinterface als auch lokal über den Dateimanager zugänglich ist. Nach der Installation bekommt man nämlich einen Ordner auf die Festplatte, dessen Inhalt automatisch in die ‘Wolke’ gesynct wird. Das tolle ist, hat man einen zweiten Computer und verbindet auch diesen mit seinem Account, synct sich dieser eben auch mit der Wolke und so hat man auf allen Rechnern den gleichen Zustand, solange sich die Daten im Dropbox Ordner befinden. Zusätzlich kann man ganze Orner mit anderen Dropbox-Usern sharen und kann so z.B. gemeinsam Projekte bearbeiten. Im Hintergrund läuft zusätzlich eine einfache Versionierung, die unerwünschte Änderungen zurücknehmen lässt.

So weit, so bekannt. Die 2GB sind für den Anfang ja schön und gut. Das reicht für alle Dokumente, aber will man größere Mediendaten, wie Fotos, Musik oder Videos in sync halten stößt man sehr schnell an seine Grenzen. Nun kann man mit etwas Geld werfen und sich so 50 oder 100GB Speicher besorgen, oder man fängt kleiner an und nutzt das Refferal-Programm. Dazu lädt man andere mit einem speziellen Link zu Dropbox ein und bekommt so 250MB gut geschrieben oder man nutzt solche kleinen Geschenke, die man immer wieder von Dropbox angeboten bekommt, wie zur Zeit auf dropbox.com/free.

Ich möchte mich hier aber auf die Einladungen per mail konzentrieren und einen Weg aufzeigen, wie man recht schnell an extra GBs kommt. Zunächst lädt man einen Satz von mail-Adressen (diese müssen nicht existieren) zu Dropbox ein und merkt sich diese gut.

Nun richtet man sich  mit dem Tool seiner Wahl (VMWare, Parrallels, Virtualbox usw.) eine virtuelle Maschine mit nem Windows ein. Dann lädt man sich Hotspotshield (ein VNC, der einen irgendwo in Amerika rauslässt, somit einem jedes mal eine andere IP Adresse zuweist) und einen MAC-Adressen Spoofer, der dafür zuständig ist, die Adresse der Netzwerkkarte zu verändern und installiert beides. Nun erstellt man einen Snapshot vom aktuellen Zustand, damit man später wieder dorthin zurückkehren kann. Jetzt kann man Hotspotshield und den Spoofer anschmeißen, geht auf die Dropbox Webseite, lädt sich das Programm runter, installiert und meldet sich mit der ersten e-mail Adresse, die man vorher eingeladen hat an. Nun sollte man 250MB gutgeschrieben bekommen haben. Jetzt rollt man zu seinem alten Snapshot zurück und wiederholt das ganze mit der nächsten e-mail Adresse.

Kleiner Tip am Rande - solltet Ihr über eine Universitätsmailadresse verfügen (man kann sich auch eine bei uni.de erstellen, falls man keine hat), so kann man diese mit DropboxEdu verbinden und erhält so doppelt so viel Speicher für Referrals. Auch nachträglich.

Und nun: Frohes Plattenplatz sammeln.

(btw. hier ein Referral Link von mir.)

Comments