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Aller Anfang Ist Schwer

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So. Erstes Blog also. Schon komisch. Da liest man überall ‘Es ist so einfach sein eigenes kleines Blog aufzusetzen…’ Ist es ja irgendwie gar nicht, wenn man es denn halbwegs richtig machen möchte. Vor allem, wenn das so eine Spontanaktion ist, wie bei mir. Es stellt sich zuerst die Frage welchen Webhoster nehme ich, was brauche ich da für ein Paket (Webspace, Traffic, Anforderungen an den Server) usw. Irgendwann kommt man dann auf die tolle Seite webhostlist.de, die einem immerhin schonmal die ganzen Anbieter nach den Wordpress-Anforderungen filtert und nach Preis sortiert. Gut. Dann findet man also einen halbwegs vertrauenserweckenden Anbieter, der einem preislich angemessen vorkommt, will buchen und wird dann nach einer Domain gefragt, die man denn gerne hätte. (die Frage, ob man sich die Domain und den Webspace extra klickt stand zwischendurch auch noch im Raum - man kennt sich ja nicht aus und weiß nicht, was mit der lieb gewonnenen Domain passiert, sollte man mal den Hoster wechseln wollen) Puh! Darüber hatte ich mir ja noch nicht so richtig Gedanken gemacht. Also Buchung vertagt, ein wenig gebrainstormt und zahlreiche Domains auf Verfügbarkeit geprüft (am liebsten würde ich mir noch zehn andere Domains mitreservieren) um dann doch recht zufrieden zu obiger Domain zu greifen. Das muss ja auch alles wachsen und so. Nicht? Nun also warten, bis Die Domain freigeschaltet ist, was erstaunlich schnell ging (3h mitten in der Nacht) und erstmal schauen, was man denn da jetzt so hat. Es gibt also so ein Webfrontend zur Verwaltung des Ganzen. Alles ganz übersichtlich und verständlich. Und es gibt Software zum klicken. Einhundert verschiedene Sachen von Bildergalerien über Wikis, Foren, CMS und eben Wordpress. Das soll man ja benutzen hört man so. Nun will man das ja richtig machen und nicht nur doof auf einen Knopf drücken. Es soll ja auch aktualisierbar und manuell veränderbar sein. Also Wordpress runterladen, Installationshinweise befolgen, FTP-Client starten und das ganze in den richtigen Ordner schieben. (dazu die Hilfe lesen, weil natürlich nur einer der 10 Ordner der Richtige ist) Dann die install.php ansurfen und schnell installieren. (das ging tatsächlich mal einfach) Hey! Ich hab ein Blog! - Ey! Das erreiche ich gar nicht mit meiner Topleveldomain. Das ist ja nur im ~/wordpress zu erreichen. Das ist ja doof. Und nun? - Wieder die Suche angeschmissen (die Hilfeseiten von Wordpress sind wirklich toll) Lösung gefunden, (aber nicht bevor ich ca. 1h versucht habe in meinem Domainfrontend eine Weiterleitung einzurichten) Glücklich gewesen. (Man muss tatsächlich nur eine Datei verschieben und die Blogdomain in den Wordpress-Admin-Tools eintragen) Ok, ok… Jetzt kann es doch losgehen, oder? Hmm. Das Theme sieht aber scheiße aus. Also ein wenig rumgesucht und ein ganz nettes gefunden. Knopf gedrückt und schon war alles viel reduzierter und so. Muss ich noch dran schleifen, aber damit kann man immerhin schonmal anfangen, ohne Augenkrebs zu bekommen. Nächstes Thema: Impressum. Braucht anscheinend jeder. Ein wenig umgeschaut, was die anderen so machen, neue mail-Adresse beantragt - passt. Jetzt soll das Impressum aber nicht von Suchmaschinen gecrawlt werden. Stehen immerhin persönliche Daten drin und man hört ja, dass es so widerliches Volk gibt, die ein Impressum nach dem anderen durchlesen, um fehlerhafte abzumahnen. Also in irgendeiner .php Datei rumgepfuscht, wovon ich überhaupt nichts verstehe und es dabei belassen. Mal sehen, ob das was bringt. Die ganze Aktion dauerte jetzt zwei volle Tage. Mit viel einlesen, recherchieren, überlegen, abwägen und in neue Wissensgebiete vordringen. Sozusagen ein Blogkaltstart. Kann man machen, kann man aber technisch unversierten Menschen nicht uneingeschränkt empfehlen.

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